Einspeisemanagement

Verfahren zur Bestimmung der Ausfallarbeit

Verfahren aus dem Leitfaden der Bundesnetzagentur:
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetGas/ErneuerbareEnergienGesetz/
LeitfadenEEGEinspeisemanagement_Basepage.html


Pauschalverfahren:

• Ermittlung der Ausfallarbeit auf Basis des letzten Leistungsmittelwert P0 vor der
  Einspeisemanagement Maßnahme
• Leistungsmittelwert P0 repräsentiert Windsituation während des
  Einspeisemanagement -Einsatzes



Spitzabrechnungsverfahren:

• Ermittlung der Ausfallarbeit in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit und der
  Leistungskennlinie der Windenergieanlage
• Sollleistung Pi,soll wird für jeden 10 Minuten-Wert der Windenergieanlage während
  des Einspeisemanagement Einsatzes berechnet



Mehrwert für den Betreiber:

Bei den bisher von M.O.E. betrachteten Windparks und Einspeisemanagement-Einsätzen ergab auf das Jahr gesehen das Spitzabrechnungsverfahren eine deutlich verbesserte Entschädigungszahlung für den Betreiber.

Im Folgenden erhalten sie beispielhafte Berechnungen für vier verschiedene Einspeisemanagement Einsätze. Für die Berechnung wird eine Windenergieanlage vom Typ Enercon E66 mit 1.800 kW Nennleistung und einem Vergütungssatz von 0,088 €/kWh verwendet.



Der Mehrwert des Spitzabrechnungsverfahrens pro WEA kann je nach Standort und Häufigkeit der Einspeisemanagement Einsätze mit ca. 8.000 €/Jahr beziffert werden.

Zusammenfassung

Das Pauschalverfahren benutzt einen Referenzwert unmittelbar vor Beginn des Einspeisemanagement-Einsatzes. Von diesem Wert wird das Maximum der Ist-Leistung und der berechneten reduzierten Leistung abgezogen.

Bei dem Spitzabrechnungsverfahren wird die Ausfallarbeit in Abhängigkeit der Windgeschwindigkeit und unter Berücksichtigung der Leistungskennlinie der WEA ermittelt. Außerdem wird ein Korrekturfaktor gebildet um spezifische Gegebenheiten der WEA zu berücksichtigen. Die reduzierte Leistung wird von der Soll-Leistung der WEA abgezogen. Dadurch, dass für jeden 10-Minuten Wert die Soll-Leistung bestimmt wird, ist das Ergebnis realistischer.

Mit ansteigenden Windgeschwindigkeiten nach Beginn des Einspeisemanagement Einsatzes erhält man mit dem Spitzabrechnungsverfahren höhere Entschädigungszahlungen. Die Soll-Leistung der WEA steigt mit zunehmendem Wind und die Ausfallarbeit erhöht sich. Sinkt die Windgeschwindigkeit während des Einspeisemanagement Einsatzes, so erhält man mit dem Pauschalverfahren höhere Entschädigungszahlungen. Der angesetzte Referenzwert ist dabei höher als die theoretisch erzielbare Leistung der WEA.

Unsere Dienstleistung

M.O.E. berechnet für sie die Ausfallarbeit nach den zulässigen Verfahren der Bundesnetzagentur. Hieraus lässt sich dann das für sie beste Verfahren ableiten, so dass die maximale Entschädigungssumme mit dem Netzbetreiber abgerechnet werden kann.

Ab Herbst 2011 kann diese Dienstleistung in Anspruch genommen werden.











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