Netzintegration

Wir stehen zurzeit vor einem großen Umbau unseres elektrischen Versorgungssystems.

Die regenerativen Energiequellen Wind, Sonne und Biomasse verdrängen zunehmend die konventionellen Kraftwerke aus den Netzen. Diese haben bisher die Spannung und Frequenz stabil gehalten. Im Fehlerfall wurden die Störungen durch AWE oder Trennung beseitigt.

Wollen wir mehr erneuerbare Energiequellen in das Netz integrieren, müssen auch diese Eigenschaften aufweisen, welche gewährleisten, dass Spannung und Frequenz stabil bleiben und bei Netzstörungen der Fehler eingegrenzt wird.

Hierfür wurden eine Vielzahl von neuen Standards und Regularien entworfen und verabschiedet. Die Netzanschlussregeln (Spielregeln der Netzteilnehmer), das EEG2009 und die technischen Richtlinien der FGW haben hier die ersten Schritte gemacht.

Seit dem 01.04.2011 dürfen keine Erzeugungsanlagen mehr ans Netz gehen, welche nicht bestimmte Grundanforderungen erfüllen wie  

  • Netzverträglichkeit (minimale Belastung durch Flicker, Oberschwingungen, Schalthandlungen)
  • Regelung der Wirk- und Blindleistung
  • Unterstützung im Fehlerfall (LVRT)
  • Netzschutz
  • Etc.

Wir prüfen, ob Ihre Anlage die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und stellen Ihnen bei positivem Befund das für den Netzanschluss und Vergütung so wichtige Planungs-Zertifikat (Anlagenzertifikat) aus.

Binden Sie uns frühzeitig in die Fragen zum Netzanschluss ein und erreichen Sie hierdurch Planungssicherheit.

In der Zukunft müssen zudem dezentrale Anlagen über gemeinsame Steuermechanismen (Parkregler) synchronisiert und gesteuert werden. Die Kommunikation hierfür sollte innerhalb des Parks vorbereitet sein.

Wir beantworten Ihnen gern alle Fragen zu den genannten Gesetzen und Richtlinien und erklären Ihnen den Zertifizierungsprozess.









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